Regeneration

In vielen Fällen ist ein Ansatz auf mehreren Ebenen nötig, um das Gesundheitsproblem zu lösen.

Das 5-S-Kontrollnetz der Regeneration zeigt auf den ersten Blick, welche Faktoren mittel- und langfristig "angepackt" werden können, um den Körper zu regenerieren. Unser Ziel ist es, Ihnen die Kontrolle über Ihre Gesundheit schrittweise zurückzugeben.

Fallbeispiele

Markus (53 J.) Ich war früher aktiver Tennisspieler und hatte 4 Probleme als ich zu PhysioCity Hamburg kam: Meine Menisken und der Knorpel in beiden Knien sind geschädigt. Meine Sehne in der Schulter tut weh, sobald ich den Arm hebe. In die Sehnen meines rechten Ellenbogens bekomme ich regelmäßig Cortisonspritzen, damit ich die Mouse schmerzfrei bedienen kann. Ich hatte einen Stapel MRT-Bilder dabei.

Mein Netzdiagramm ähnelte einem angebissenen Apfel, statt eines großen 6-Ecks und ich sah auf den ersten Blick, warum: Ich schlief zu kurz, habe zu viel Stress, aber kaum Bewegung. Das schadet dem weißen Bindegewebe aus dem Faszien, Sehnen, Gelenkkapseln und Menisken sind. Dieses wird nun durch das richtige Maß an Bewegung im Schlaf auf Dauer besser regeneriert. Dazu mussten wir zuerst das "Stresssystem" dämpfen, denn das begünstigt die Entzündungsbereitschaft im Bindegewebe. Mein regeneratives Programm ändert nun mein Leben: Ich habe einen Stehschreibtisch im Büro und vor dem Schlafen übe ich eine Atemtechnik mit Biofeedback oder gehe in der Dämmerung spazieren. In 3-6 Monaten spürte ich die ersten Erfolge und werde jetzt dranbleiben. Denn ein Gewebeschaden muss nicht weh tun, wenn alles im Gleichgewicht ist, das habe ich gelernt.


Kathrin (42 J.) Ich dachte, dass ich alles richtig mache: Ich esse gesund, durch Jogging 2x / Woche gleiche ich meinen stressigen, aber schönen Beruf aus. Meine beiden Kinder hole ich an den anderen 3 Tagen direkt nach der Arbeit mit dem Auto von Schule bzw. Kita ab. Trotzdem meldet sich immer wieder meine Achillessehne beim Laufen und die Außenseite meines Knies. Als ich zu PhysioCity Hamburg kam, dachte ich, dass ich wohlmöglich schon alt und unfit werde. Mein Netzdiagramm sah etwas klein aus und zeigte sofort, dass ich etwas ändern kann: Wer so getaktet ist wie ich und viel sitzt, kann nicht 2x pro Woche so schnell um die Alster laufen. Das ist eine Überforderung des weißen Bindegewebes, das sonst nur Sitzen gewohnt ist.  Nun habe ich ein regeneratives Programm bekommen: Ich gehe die meisten Wege zur Arbeit zu Fuß und laufe 2x im Bereich der Grundlagenausdauer, aber nur, wenn ich ausgeruht bin. Sonst ersetze ich die Einheiten durch regeneratives Bewegen auf dem Rad. Den Schlaf kann ich wegen der Kinder nicht so stark beeinflussen. Wenn es dann mal zwickt, kann ich es besser einordnen. Kurze Schmerzphasen bedeuten nicht zwangsläufig, dass das Gewebe kaputt ist. Ähnlich wie beim Hunger! Also keine Panik vor dem Alter, lieber mal wieder richtig entspannen. :-)